Bessere Arbeitsmarkt-Chancen für Kärntner MTD-Absolventen
LHStv. Peter Kaiser, LHStv. Uwe Scheuch und FH-Geschäftsführer Siegfried Spanz: „Überführung der Ausbildung an die FH Kärnten schafft bessere Chancen für Absolventen am Arbeitsmarkt und bereinigt Wettbewerbsnachteile“Nach langem Verhandeln zwischen dem Land Kärnten, den Medizinisch Technischen Diensten und der FH Kärnten, ist es nun so weit. In der heutigen Regierungssitzung wurde die Überführung der Ausbildung der medizinisch technischen Berufe in Kärnten an die Fachhochschule Kärnten einstimmig festgelegt.
„Im Einvernehmen mit der Fachhochschule Kärnten ist jetzt sicher gestellt, dass die Überführung mit Beginn des Wintersemesters 2010/11 erfolgt. Auch all jene Studierenden, die ihre Ausbildung im Wintersemester 2009/10 in den Akademien begonnen haben wechseln dann an die FH, wo sie ihr Studium mit dem Bakkalaureats-Titel abschließen“, erklärten LHStv. Kaiser und LHStv. Scheuch nach dem heutigen Beschluss.
Mit der Überführung an die FH Kärnten erhalten die Absolventinnen und Absolventen der Medizinisch Technischen Akademien für logopädisch-phoniatrischen-audiologischen Dienst, den radiologisch-technischen Dienst, den physiotherapeutischen Dienst, den medizinisch-technischen Laboratoriumsdienst, den ergotherapeutischen Dienst sowie der Hebammenakademie eine akademische Ausbildung.
„Mit der Akademisierung dieser Lehrgänge zieht Kärnten mit den anderen Bundesländern gleich und schafft bessere Chancen für die Absolventinnen und Absolventen am Arbeitsmarkt. Das bedeutet auch, dass es keine Wettbewerbsnachteile für sie und keinen Standortnachteil für Kärnten gibt“, so Kaiser und Scheuch unisono.
Erfreut zeigt sich auch der Geschäftsführer der FH Kärnten, DI Siegfried Spanz: „Allen Beteiligten des Projektes zur Akademisierung der medizinisch-technischen Dienste und Hebammen, die seitens des Landes Kärnten und der FH Kärnten mitgewirkt haben, ein herzliches Danke für die erfolgreiche Arbeit. Mit der Überführung in Bachelorstudiengänge können wir die Kompetenz in einem der profilbildenden Bereiche der FH Kärnten – nämlich dem Thema Gesundheit - weiter ausbauen und eine berufsorientierte Ausbildung, sowie Lehre und Forschung weiterentwickeln. Gemeinsam mit den bestehenden technischen, wirtschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Studiengängen bedeutet das eine Stärkung des Fachhochschulbereichs in und für Kärnten.“







