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bionikum : austria gegründet!

Am 12.04. wurde der Verein bionikum : austria erfolgreich mit 34 Gründungsmitgliedern und einem fördernden Mitglied gegründet. Unter diesen finden sich 1 Kollege aus Berkley, eine Kollegin aus Paris und eine Kollegin aus Malaysien sowie die FH Kärnten, die Stadt Villach, die Gemeinde Pontebba (Italien), der microelectronic cluster -me2c, das Carinthia Tech Research CTR, die Fachgruppe der Ingenieurbüros der WKO sowie Kolleginnen und Kollegen aus der FH-Kärnten und der Forschungs- bzw. Wissenschaftsszene aus Österreich.



Im internationalen Wettbewerb wieder einen Schritt voraus – die Stadt Villach entwickelt sich im Eiltempo zu einem internationalen Bionik-Kompetenzzentrum: Bereits seit Oktober 2009 wird an der Fachhochschule Kärnten, Standort Villach im tpv – Technologiepark Villach, der international einzige Masterstudiengang „Energie- Bionik“ angeboten. Jetzt folgt mit der Gründung des Vereins „bionikum:austria“ein nächster bedeutender Schritt zum globalen Zentrum für Bionik und Energiebionik.

 

v.l.n.r: Prof. Helmut Tributsch, Isabella De Monte (Bürgermeisterin von Pontebba), Studiengangsleiter DI.D. Mag. Peter Piccottini

v.l.n.r: Prof. Helmut Tributsch, Isabella De Monte (Bürgermeisterin von Pontebba), Studiengangsleiter DI.D. Mag. Peter Piccottini

 

Offizielle Vereinsgründung im Rathaus

Ziel des neuen wissenschaftlichen Vereins ist es, Forschungsprojekte mit Bionik-Bezug ausgehend von Villach zu unterstützen und voranzutreiben. Neben der Sicherung von Patenten für den Wirtschaftsstandort soll den Studierenden breiter Raum für die Umsetzung des Gelernten, den ansässigen Betrieben top ausgebildete Arbeitskräfte und der Wirtschaft allgemein neue Betätigungsfelder ermöglicht werden. Heute, Donnerstag, erfolgte die offizielle Gründungsversammlung im Rathaus Villach.

Villach: Internationales Bionik-Kompetenzzentrum

„Im Rahmen des Strategiekonzeptes ,Villach 2020´ wurde als einer der globalen Trends der Bereich IT, Bionik und Konvergenz präsentiert. Unsere Stadt will diese Chancenfelder mit entsprechenden Kernkompetenzen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes verknüpfen. Villach entwickelt sich sozusagen im Eiltempo zu dem internationalen Kompetenzzentrum für Bionik und Energiebionik. Mit der Gründung des Vereins „bionikum:austria“ wird jetzt ein weiterer Meilenstein gesetzt, unsere Stadt als wissenschaftliches Forschungszentrum und Know-how- Pool weiter zu etablieren", betont Bürgermeister Helmut Manzenreiter. In diesem Zusammenhang erinnertManzenreiter auch daran, dass die Stadt Villach bekanntlich schwer um die Etablierung dieser für Villach enorm wichtigen Hochschule und standortadäquater Studiengänge im tpv – Technologiepark Villach gekämpft hat und auch einen beträchtlichen Teil der Kosten trägt: „Die Fachhochschule ist für eine dynamische Entwicklung von großer Bedeutung. Sie ist einerseits wichtig für unsere Wirtschaft, andererseits finden viele, vor allem junge Absolventen meist rasch einen Job!“

 

Villach, Pontebba, Wirtschaftspartner

Neben der Stadt Villach sind auch die italienische Gemeinde Pontebba und Industrie- und Wirtschaftspartner sowie in weiterer Folge die ehemaligen Mitglieder des Vereins „Bionik Austria“ im neuen Verein „bionikum:austria“ vertreten. „Damit ist gewährleistet, dass einerseits die Kooperation mit Italien und die Umsetzung von EU-Projekten gesichert wird, andererseits durch die Einbeziehung von Wirtschaft und Industrie-Forschungsaktivitäten forciert, Patente in Villach gehalten und Spin-off-Gründungen ermöglicht werden“, erklärt Vorstandsvorsitzender Mag. Peter Piccottini.


„NUCLEAR FREE FUTURE AWARD“

Isabella De Monte, Bürgermeisterin von Pontebba (Italien, Provinz Udine): „ Es ist für unsere Gemeinde eine große Ehre, hier neben der Stadt Villach und anderen respektablen Institutionen vertreten zu sein. Dies zeigt zwei für mich relevante Aspekte auf, nämlich, dass transnationale Projekte immer nützlicher und produktiver werden und dass größere und kleinere Gemeinden die Verwaltung und Entwicklung ihrer Gebiete in die eigene Hand nehmen können. Die Gemeinde Pontebba ist eine kleine Gemeinde, wir haben jedoch auf dem Gebiet der erneuerbaren Energie schon viel Innovatives geleistet, wie zum Beispiel die Installation eines linearen Spiegels, der auch in Berlin 2011 mit dem renommierten „NUCLEAR FREE FUTURE AWARD“ prämiert wurde. Im letzten Sommer haben wir darüber hinaus die erste Messe zum Thema ,Innovative Energien – Energyn 2011` abgehalten.“


Lösungen für lebenswertes Leben

Durch die Erforschung der belebten Natur mit all ihren in sich vernetzten Systemen ergibt sich – soPiccottini – jetzt eine Chance für die Menschheit, das notwendige Wissen aus einem seit über vier Milliarden Jahren funktionierenden und daher bewährten System – dem der Mensch als Organismus genauso angehört wie alles weitere Leben auf diesem Planeten – zu generieren, um damit die jetzt notwendigen Lösungen und Lösungsansätze für ein weiterhin weitgehend lebenswertes Leben auf der Erde zu gewinnen. Piccottini: „Mit dem Verein „bionikum:austria“ soll dazu beitragen werden, die Inhalte der Bionik und deren Lösungsansätze sowohl in die Gesellschaft als auch hin zu den KMU´s und in die Industrie zu vermitteln. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Italien und Deutschland soll uns dabei helfen, interessante technische Entwicklungen und EU-geförderte Projekte auf dem Gebiet der Energiebionik und der Bionik allgemein in die Region zu bringen, um damit die notwendige Wertschöpfung aus dem Fundus der Natur, im Einklang mit dieser für unsere gemeinsame Regionsentwicklung und zukünftiger Arbeitsplätze zu gewährleisten.“ Der Zugang zum Verein ist dabei für alle Interessierten offen.


Ziel und Aufgaben von „bionikum:austria“ im Detail

Die Aufgaben des neuen Vereins zielen insbesondere auf


  • die Stimulierung der Zusammenarbeit gleicher wie komplementärer Partner bei der Definition von F&E-Vorhaben national wie auch international
  • den Aufbau interdisziplinärer Forschungskooperationen und branchenübergreifender F&E-Pilot- und Demonstrationsprojekte
  • die Bereitstellung eines Forums zur Diskussion von fachlichen Themen und derProzeduren im Rahmen von Förderprogrammen wie auch der Initiierung von F&E-Vorhaben
  • die Aufbauunterstützung bei der Positionierung des Bionik bezogenen F&EStandortes Österreich im internationalen Umfeld
  • die Unterstützung und Hilfestellung für Jungwissenschaftler bei der Vernetzung national wie international, Einreichung von Patenten, der Gründung von Firmen im Bereich der Bionik
  • die Verbreitung und Verankerung der bionischen Inhalte im Bildungs-, Ausbildungs- und Lehrbereich
  • die Bekanntmachung des Themas „Bionik“ in der Öffentlichkeit, insbesondere in der Industrie, bei Gewerbetreibenden und in der F&E-Landschaft
  • die internationale Netzwerkarbeit in direkter Zusammenarbeit mit „BIOKON international“ mit Sitz in Berlin

Nutzen für Technik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die schwerwiegend nachteiligen Erfahrungen der Kernenergie und die Umweltverschmutzung mit den fossilen Brennstoffen legen nahe, dass die Menschheit auf den Gebieten der Energie und Technologie verstärkt auf das Vorbild und die Erfahrungen der Natur setzen sollte. Bionik vereint Biologie und Technik. Diese junge Wissenschaft befasst sich mit bewährten Problemlösungen der Natur und ihrer systematischen Umsetzung in die Technik. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Technikerinnen und Techniker verschiedener Fachrichtungen arbeiten dabei interdisziplinär zusammen, um Nutzen für Technik, Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen.
Master-Studiengang „BIONIK/ BIOMIMETICS IN ENERGY SYSTEMS“ an der Fachhochschule Kärnten
Am Standort Villach der Fachhochschule Kärnten wird seit Oktober 2009 der international einzige Masterstudiengang zum Thema „BIONIK/ BIOMIMETICS IN ENERGY SYSTEMS“ angeboten. Nach dem letzten Sommersemester konnten die ersten Absolventen daraus mit ausgezeichneten Erfolgen verabschiedet werden. Derzeit studieren 25 Studentinnen und Studenten aus sieben Ländern dieses einzigartige, englischsprachige Angebot an der Fachhochschule Kärnten. Die Fachhochschule Kärnten ist dabei nach wie vor als einziger österreichischer Pionier auf dem Gebiet der Bionik auf akademischem Boden im deutschsprachigen Raum im Spitzenfeld angesiedelt.

 

Der Vorstand von „bionikum:austria“:

  • Vorstandsvorsitzender: D.ID. Mag. Peter Piccottini, Studiengangsleiter Master- Studiengang „Bionik/ Biomimetics in Energy Systems“, Fachhochschule Kärnten, Villach, Initiator und Gründer des Vereins bionikum:austria und des Projekts „Bionik“ an der Fachhochschule Kärnten. Gründungsmitglied des „BIOKON international“, Berlin. Leiter der internationalen Arbeitsgruppen in den Bereichen Energiebionik und Education & Training im „BIOKON international“, Berlin
  • Vorstandsvorsitzender Stellvertreter: Em. Prof. Dr. rer.nat. Helmut Tributsch, ehem. freie Universität Berlin, Fachhochschule Kärnten, Villach
  • Kassier: Michael Karl Gasser, Head of Sale, Fenja Funds, Stellvertretender Gemeinderat der Stadt Villach, Gründer des Vereins „bionikum:austria“
  • Kassier-Stellvertreter: Dipl.-Ing. Christoph Aste MSc., Aste – Energy, Technisches Büro, Stellvertretender Spartenobmann, Fachgruppe der Ingenieurbüros, Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Kärnten
  • Schriftführer: Dipl.-Ing. Werner Schwab, Ziviltechniker, Ziviltechnik-Büro Werner Schwab, Villach
  • Schriftführer-Stellvertreterin: Mag.a Barbara Baumgartner-Tributsch, Lektorin an der Fachhochschule Kärnten, Villach, Baumgartner Design, Technisches Büro für Industrial Design, Gleisdorf

 

 

 

 

Unter diesem Link finden Sie den offiziellen Pressetext mit Bild sowie unter dem Link der Stadt Villach deren Beitrag:

www.bionikum.at

www.villach.at/inhalt/806_86068.asp

 

Unter Kleine.at:

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/villach/villach/2994241/griffige-plaene-bionikern.story

 

und unter ORF.at:

http://tvthek.orf.at/programs/70022-Kaernten-heute

--> vom 12.04. unter Meldungsblock der 3. Beitrag

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