Aktuelles

Architekturtage 2010 in Spittal an der Drau

Architektur vernetzt - ein Projekt der FH Kärnten und des ARCHITEKTURSPIELRAUM_KÄRNTEN

Organisation und Betreuung durch Architektur_Spiel_Raum_Kärnten und FH-Kärnten (Sonja Hohengasser, Peter Nigst, Ursula Auer, sowie sechs Architektur-Studierende hier in Spittal;

In acht anderen Bezirken Kärnten betreuen parallel nochmals weitere Mitglieder des Architektur_Spiel_Raum_Kärnten und weitere zehn Architektur-Studierende diese parallelen Aktionen)

Bereits am 27. 5. besucht die VS 1 aus Spittal / 3M mit ihrer Lehrerin Anna Sulzenbacher die FH in ihrem schönen Gebäude, dem Spittl. Es gilt die Stiege zu „vernetzen“ – sie mit Baumwollschnüren gänzlich „einzuspinnen“, sodass alle Benutzer durch dieses neue Raumgebilde hindurch müssen oder sagen wir besser dürfen, denn es ist wunderschön geworden. Die Kinder sind dieser Aufgabe mit Begeisterung nachgekommen, unterstützt von Sonja Hohengasser und Ursula Auer. Sie sind jetzt mit diesem schönen Hofraum des Spittl vertraut, haben die Scheu vor dem Gebäude abgelegt und werden vielleicht selbstbewusst ihre Arbeit ihren Eltern oder Geschwistern zeigen. Dieses Raumnetz wird noch ca einen Monat im Spittl verbleiben.

Architekturtage Spittal Spinnennetz

Ganz nebenbei erleben sie die teils übergroßen Holzmodelle, die gerade dort zu sehen sind. Es sind Leihgaben von 4 Universitäten aus Moskau, Delft, Stuttgart und Mailand zu den Entwürfen von Iwan I. Leonidow.

Die vorbereitete Stärkung ist jedenfalls redlich verdient.

 

Netze im Park:

Den ganzen Vormittag des 28. 5. verbringen die SchülerInnen dreier Schulklassen aus Spittal (76 Jugendliche) in ihrem Stadtpark. Es sind dies die VS 1/3M, die HS 3 und das BRG. Die Lehrerinnen sind: Anna Sulzenbacher, Christine Weiher und Irene Rathke.

In „gemischten“ Teams aus den drei Schulen wird die Arbeit mit den zuvor vom Aufwickeln zu  Knäulen her bekannten Baumwollschnüren in Angriff genommen. Nach einem spielerisch-tänzerischen Bewegungspiel zu Anfang, wird ernstlich mit dem „Bauen“ in den je aus rund zwölf Jugendlichen bestehenden Teams begonnen. Musikalische Unterstützung erfahren die „Bauteams“ durch Ritchie (Pusavec) und Bernhard. Insgesamt entsteht eine im Vergleich zu den alten Bäumen des Parks sehr feingliedrig anmutende, gespinnstartige Netzstruktur. Sie formt sich fast eigengesetzlich zu brückenähnlichen, dann wieder hängenden Gesamtstrukturen. Wie richtige Spinnennetze nur im Maßstab verzigfacht zieht sich dieses „Gewebe“ wie ein Nebel über 70 bis 80Meter ausgebreitet durch den Park und erregt Interesse der Vorbeigehenden. Die Stadtgemeinde Spittal unterstützt diese Aktivität mit einer kräftigen Jause und den Stromanschlüssen. Diese Aktion ist klarerweise nur temporär – nach dem Wochenende wird sie verschwunden sein.

Architekturtage Spittal Spinnennetz

Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben diese 1 : 1 Erfahrungen den Jugendlichen zu ermöglichen!